Elektrischer Espressokocher

Elektrische EspressokocherSie lieben Espresso und für die Herstellung Ihres Lieblingsgetränkes möchten Sie sich einen elektrischen Espressokocher kaufen ? Dann sind Sie hier genau richtig.

Auf dieser Seite erfahren Sie alles, was Sie vor dem Kauf wissen müssen. Eine übersichtliche Vergleichstabelle und die Vorstellung einzelner Modelle helfen Ihnen bei der Entscheidung, das passende Modell zu finden.

Aktuelle Bestseller bei Amazon:

Zur ProduktvorstellungZur ProduktvorstellungZur ProduktvorstellungZur ProduktvorstellungZur Produktvorstellung

Inhaltsverzeichnis:

Wie funktioniert ein Espressokocher elektrisch ?

Strom BildEin elektrischer Espressokocher erinnert in seiner Funktionsweise stark an die üblichen Wasserkocher. Er kommt also nicht auf den Herd, stattdessen wird die Temperatur im Wasserkessel mit Strom zum Siedepunkt gebracht. Vorab muss aber noch das Espressopulver in den dafür vorgesehenen Trichtereinsatz gegeben werden. Nicht zu fest andrücken, aber auch nicht zu locker einfüllen.

Anschließend sollte das Unterteil mit Wasser gefüllt werden, aber nur bis kurz unterhalb des Sicherheitsventils. Vorsicht: Aus dem Ventil kann heißer Wasserdampf austreten. Außerdem müssen Sie darauf achten, dass Ihr elektrischer Espressokocher ordentlich verschlossen ist. Den Deckel nicht öffnen, bevor der Kochvorgang beendet ist.

Während des Brühvorgangs steigt der Espresso bei leisem Blubbergeräusch durch das Sieb hindurch in den oberen Behälter. Wenn das Brodeln aufhört, ist der Kaffee in der Regel fertig. Manche Modelle geben einen Signalton ab, wenn der Kaffee gebrüht ist. Vor dem Ausgießen das Getränk am besten einmal mit einem Löffel umrühren und dann in vorgewärmten Tassen servieren.

Den besten Geschmack brühen die Geräte mit fein gemahlenem Pulver. Mit einer Kaffeemühle lässt sich der Mahlgrad regulieren. Dann einschalten und ein paar Minuten warten. Ist der Kaffee durch das Sieb gepresst, schaltet sich das Gerät von allein wieder ab. Auch bei Problemen oder zu großem Druck funktioniert die Ausschaltautomatik.

Allgemeine Tipps zur Benutzung

  • immer darauf achten, dass der elektrische Espressokocher vor dem Brühvorgang fest verschlossen ist
  • Unterteil immer nur bis zum Sicherheitsventil befüllen, dieses kann ansonsten verkalken
  • den Kocher niemals ohne Wasser im Unterteil verwenden
  • ein elektrischer Espressokocher darf auf keinen Fall mit Milch betrieben werden

Espressokocher elektrisch aus Edelstahl oder Aluminium

Eine Frage des Designs, aber auch des Geschmacks. Natürlich sieht der gebürstete Stahl hochwertiger aus und ist auch leichter zu reinigen. Außerdem setzen sich keine Oxydationsreste im Innern des Wasserbehälters ab. Das Material ermöglicht ausgefallene Formen, die nicht immer eckig sein müssen.

Aluminiumkocher punkten mit dem geringeren Gewicht und etwas niedrigeren Preisen. Sie wirken auf den ersten Blick authentischer. Dafür müssen diese Geräte aufwändiger gepflegt und gereinigt werden. Im Innern des Behälters bilden sich schnell Rückstände, die dann schwer wieder zu entfernen sind. Außerdem lassen sich die Alukocher auf manchen modernen Induktionsherden nicht verwenden.

Espressokocher elektrisch oder die klassische Version auf dem Herd

Den Espresskocher gibt es entweder in der klassischen oder in der neueren elektrischen Version zu kaufen. Nachfolgend listen wir Ihnen jeweils die Vor – und Nachteile beider Varianten auf:

Vorteile Espressokocher elektrisch:

  • gleichmäßige Temperaturzuführung
  • einfache Anwendung mit geringerer Verbrennungsgefahr
  • weniger Energieaufwand nötig
  • automatisches Ausschalten nach Fertigstellung oder bei Überdruck
  • Kaffee kann nach der Zubereitung warm gehalten werden
  • Kein Herd nötig, einfache Steckdose genügt – damit ideal auf Reisen
  • Manche Versionen haben Timerfunktion für punktgenauen Kaffeegenuss

Nachteile Espressokocher elektrisch:

  • höherer Preis
  • Stromanschluss nötig
  • empfindliche elektrische Bauteile erschweren Wartung und Reinigung

Vorteile Herdversion ohne Strom:

  • auch ohne Stromanschluss verwendbar, zum Beispiel im Freien mit Campingkocher
  • günstig in der Anschaffung
  • leichter zu reinigen, da keine elektrischen Bauteile
  • große Modellvielfalt

Nachteile Herdversion ohne Strom:

  • Temperatur im Wasserbehälter abhängig von der Heizkraft der Herdplatte
  • Herdplatte größer als die Espressokanne, so dass Energie verschwendet wird
  • Kaffee kann nicht warm gehalten werden
  • Keine Zeitautomatik möglich

Espressokocher elektrisch mit Timer

Ein besonderes Feature beim “Espressokocher elektrisch” kann die Timerfunktion sein. Damit wird der Zeitpunkt der Kaffeezubereitung exakt programmiert. Pünktlich zum Aufstehen weht dann ein köstlicher Aromaduft durch die Wohnung.

Die Bedienung ist denkbar einfach. Über das meist digitale Display wird die Zeit eingestellt, zu der ein Espresso gebrüht werden soll. Das Gerät wählt den Beginn des Kochvorgangs dann so, dass der Kaffee zur gewünschten Zeit fertig ist.

Der autonome Betrieb ohne Aufsicht setzt aber voraus, dass ein elektrischer Espressokocher an einem sicheren Ort abgestellt ist. Am besten auf einer gefliesten oder sonstigen wasserdichten Unterlage. Sonst kann es beim Aufstehen böse Überraschungen geben.

Elektrischer Espressokocher vs. Espressomaschine

Der perfekte EspressoWer schon mal einen Espresso in einer durchschnittlichen italienischen Bar bestellt hat, schmeckt es sofort: Eigentlich ist ein elektrischer Espressokocher für den Hausgebrauch gar kein richtiger Espressokocher. Denn der Druck, mit dem das Wasser durch das Kaffeepulver gedrückt wird, ist zu gering, um das volle Aroma aus den gemahlenen Bohnen herauszuholen.

Nur eine professionelle Espressomaschine schafft die notwendigen 6 bis 9 bar Druck. Als Hilfsmittel dienen dafür ein Handhebel oder eine elektrische Pumpe. Auch die typische Schaumkrone, die sogenannte Crema, bekommen in der Regel nur gute Espressomaschinen hin.

Waren die Maschinen noch vor gar nicht allzu langer Zeit eine Domäne der Gastronomie, so setzen sich inzwischen auch Espressomaschinen für den Hausgebrauch immer stärker durch.

Klassiker ist dabei die Siebträgermaschine, bei der Druck, Wassermenge und Temperatur von Hand eingestellt werden. Dadurch schmeckt jeder Espresso aus diesen Geräten individuell. Der Name stammt von dem herausnehmbaren Siebträger, in den das Kaffeepulver gepresst wird.

Eine gute Espressomaschine ist im Preis natürlich teurer als ein Espressokocher, jedoch bringt diese auch einige Vorteile mit sich. Nachfolgend die jeweiligen Vorteile der beiden Varianten.

Vorteile elektrischer Espressokocher

  • günstiger im Preis
  • kann überall mit hingenommen werden, auch auf Reisen
  • leichter zu reinigen
  • weniger reparaturanfällig

Vorteile Espressomaschine

  • sehr guter Kaffeegeschmack durch höheren Druck bei der Zubereitung
  • einfache Zubereitung mit hohem Automatisierungsgrad
  • viele individuelle Einstellungen möglich
  • Hingucker in der Küche oder im Büro

Es gibt natürlich auch bei Espressomaschinen viele verschieden Varianten und Modelle. In den meisten Fällen entscheidet man sich für eine klassische Siebträgermaschine, aber auch traditionelle Handhebelmaschinen werden gerne nachgefragt.

Welche Hersteller und Marken gibt es

Bialetti

Der bekannteste Hersteller elektrischer Espressokocher ist die italienische Firma Bialetti. Sie ist quasi der Mercedes in diesem Segment, denn Alfonso Bialetti gilt als Erfinder des „Moka Express“, der ersten Espressokanne für den Heimgebrauch, bei der Wasser durch das Kaffeepulver durchsickert.

Bialetti war es auch, der dem klassischen Espressokocher das charakteristische Design mit achteckiger Form aus Aluminium gab. Seine massentaugliche Lösung präsentierte der Erfinder schon in den 1930er Jahren. Heute ist das Unternehmen Bialetti Weltmarktführer für Espressokännchen aller Art.

Ein guter elektrischer Espressokocher von Bialetti mit Timer kostet rund 90 Euro. Hier ein Überblick der wichtigsten Modelle:

Bialetti Easy Timer

Das rund 800 Gramm schwere Gerät aus Aluminium hat einen integrierten Timer mit Digitalanzeige. Die Kanne selbst steht kabellos auf einer Basisstation und kann um 360 Grad gedreht werden. Sie eignet sich daher auch für Linkshänder. Das Gerät besitzt eine Abschaltautomatik und hält den Kaffee bis zu 20 Minuten warm. Bis zu sechs Espressotassen sind möglich. Sicherheit bietet der Bialetti Easy Timer durch den hitzebeständigen Silikongriff.

Zum Bialetti Easy Timer Produktbericht!

Bialetti Elektrika

Diese kompakte Espressokanne funktioniert mit Wechselspannung 110V oder 230V und ist daher ideal für unterwegs. Sie schafft bis zu zwei Tassen. Mit etwa 700 Gramm ist die Elektrika mit ihrem Aluminiumgehäuse zudem ein Leichtgewicht in ihrer Klasse. Durchdacht sind der ergonomische Griff und das Sicherheitsventil. Nachteil ist, dass es keinen Schalter gibt und zum Ausschalten der Stecker gezogen werden muss. Dafür kostet dieses Modell auch nur etwa halb so viel wie der Easy Timer von Bialetti.

Zum Bialetti Elektrika Produktbericht!

Rommelsbacher

Neben Bialetti ist in Deutschland vor allem der Hersteller Rommelsbacher aus Mittelfranken beliebt. Die auf elektrische Kleingeräte spezialisierte Firma hat inzwischen auch eine Reihe „Espressokocher elektrisch“ im Angebot.

Rommelsbacher EKO 366/E

Dieses Modell aus hochwertigem Edelstahl gehört zur Oberklasse in diesem Segment. Die Kanne ist auch hier rundum aufsetzbar, hat ein Sicherheitsventil und funktioniert mit automatischer Abschaltung.

Zu den Highlights zählen der beleuchtete Ein- und Ausschalter, der wärmeisolierte Griff, ein Überhitzungs- und Trockengehschutz sowie die integrierte Kabelaufwicklung. Über den Edelstahl-Filtereinsatz lassen sich wahlweise 3 oder 6 Tassen Espresso zubereiten. Der EKO 366/E wiegt 1100 Gramm, läuft mit 230 Volt Spannung und 365 Watt Leistung.

Zum Rommelsbacher EKO 366/E Produktbericht!

Rommelsbacher EKO 376/G

Ganz neu im Angebot bei Rommelsbacher ist dieses Modell mit einer Kanne aus hitzebeständigem Glas. Das macht den EKO 376/G zu einem Hingucker, denn nun können die Kaffeegenießer zuschauen, was bei der Zubereitung passiert. Das Design wirkt sehr modern und stilvoll. Das Heizelement sitzt verdeckt im Edelstahl-Wassertank, der Elektroanschluss erfolgt über Cordless-Technik.

Auch dieses Gerät hat Rommelsbacher mit einem kompakten 360-Grad-Zentralsockel, Sicherheitsventil und beleuchtetem Schalter ausgestattet. Die sonstigen technischen Parameter ähneln ebenfalls dem Modell 366/E. Durch die besondere Glaskanne kostet dieser Espressokocher elektrisch etwa zehn Euro mehr. Auch beim Gewicht fallen 100 Gramm zusätzlich an.

Zum Rommelsbacher EKO376/G Produktbericht!

Cilio

Ebenfalls aus Deutschland kommt die noch relativ junge Marke Cilio, die sich auf moderne Küchenutensilien rund um die italienische Kaffeekultur und mediterrane Lebensart spezialisiert hat. Darunter ist auch eine Auswahl elektrischer Espressokocher. Das Unternehmen mit Sitz in Solingen legt Wert auf edle Materialien und ungewöhnliches Design. Die Verarbeitung der Produkte ist hochwertig.

Cilio Espressokocher elektrisch „Classico“

Dieses Gerät mit 480 Watt Leistung schafft bis zu sechs Tassen Kaffee. Der Zentralkontakt ist kabellos und mit 360-Grad-Abstellmöglichkeit. Eine Warmhaltefunktion ist integriert. Als Einstiegsmodell der Marke Cilio ist er schon für deutlich unter 50 Euro zu bekommen. Der Kocher besteht aus farbig beschichtetem Aluminium und verfügt auch über Ein- und Ausschalter.

Zum Cilio 273700 Classico Produktbericht!

Cilio Espressokocher elektrisch „Lisboa“

Das Modell Lisboa aus poliertem Edelstahl eignet sich auch als Reisekocher. Zwar funktoniert er mit normaler Spannung, aber sein geringes Gewicht von knapp 1000 Gramm lassen ihn in jedem Koffer verstauen. Je nach Modell können vier bis sechs Tassen gebrüht werden. Das Reduziersieb ermöglicht aber auch kleinere Mengen. Der Espresso wird solange warmgehalten, bis Sie die Kanne herunternehmen. Erst dann schaltet sich das Gerät automatisch ab.

De’Longhi

Einer der bekanntesten Produzenten von Kaffeevollautomaten und Espressomaschinen ist der norditalienische Hersteller De’Longhi. Neben professionellen Geräten bietet das Unternehmen auch “Espressokocher elektrisch” an. Die Auswahl ist aber überschaubar und beschränkt sich im Wesentlichen auf ein Modell.

DeLonghi EMKM 6 Alicia Plus Mokkakanne

Die silberfarbene Mokkakanne aus rostfreiem Edelstahl wirkt sehr elegant und hochwertig verarbeitet. Sie wiegt rund ein Kilo und arbeitet mit 450 Watt Leistung. Für viel Einblick in den Aufbrühprozess sorgt ein transparenter Kunststoffbehälter. Der soll laut Hersteller bruchfest und leicht zu reinigen sein. Der Sockel funktioniert mit „Cool-Touch“-Technologie, ist thermoisoliert und kann daher überall hingestellt werden.

Bis zu 30 Minuten bleibt der Kaffee dank Warmhaltefunktion angenehm temperiert. Das Gerät schaltet sich automatisch ab, wenn die Kanne von der Basis genommen wird. Umgekehrt wird die Automatik wieder aktiviert, wenn die Kanne zurück in die Basisstation kommt.

Die EMKM 6 Alicia Plus kann als elektrischer Espressokocher bis zu sechs Tassen aufbrühen. Sie glänzt durch viele kleine Details wie die Abflussrinne auf der Innenseite des Deckels, die das Kondenswasser beim Öffnen ableitet.

WMF

Auch der süddeutsche Hersteller WMF von Haushaltsgeräten hat einen Elektrokocher elektrisch im Angebot. Im Rahmen seiner „Küchenminis“-Reihe bietet das Unternehmen ein besonders platzsparendes Modell an.

WMF Küchenminis Espressokocher elektrisch

Mit nur knapp 900 Gramm und 400 Watt Leistung ist dieses Modell eine der kleineren Varianten elektrischer Espressokocher. Es schafft zwischen zwei und vier Tassen pro Vorgang. Trotzdem verfügt der Kocher über Features wie einen beleuchteten An- und Ausschalter, Abschaltautomatik und innenliegender Wasserstandsanzeige.

Zum WMF Küchenminis Produktbericht!

Tipps zur Reinigung und Pflege von Espressokochern

Wie bei allen anderen Küchengeräten, muss auch der Gerät zur Herstellung Ihres Lieblingsgetränkes regelmäßig gereinigt und gepflegt werden. Hier ein paar hilfreiche Tipps:

  • vor Reinigung Kocher abkühlen lassen
  • keine Scheuermittel, Reinigungssprays oder Dampfstrahlgeräte einsetzen
  • alle Teile einzeln und gründlich mit heißem Spülwasser abspülen
  • Dichtung und Sieb entnehmen, um das Innere des Steigrohrs reinigen zu können
  • untere Kannenhälfte nur innen spülen, außen mit feuchtem Tuch abwischen
  • Basisplatte mit dem Stromanschluss aber niemals in Wasser eintauchen, nur mit einem angefeuchteten Tuch abwischen
  • nicht in die Spülmaschine geben, sonst Kurzschluss möglich
  • auch die oberen Teile können in der Spülmaschine Schaden nehmen, lieber mit einem Lappen reinigen
  • Einzelteile vollständig trocknen lassen und am besten auseinandergeschraubt aufbewahren
  • ein elektrischer Espressokocher muss regelmäßig enkalkt werden, bevorzugt mit Zitronensäure oder Essig
  • nur bei starker Verkalkung ein chemisches Entkalkungsmittel einsetzen
  • Filtereinsatz beim Entkalken im Unterteil belassen
  • Kocher mit dem Entkalker ohne Kaffeepulver ein- bis zweimal durchlaufen lassen
  • Sicherheitsventil muss mehrere Minuten Kontakt mit Entkalkungsmittel haben und immer kalkfrei sein
  • vor erneuter Inbetriebnahme müssen alle elektrischen Anschlüsse vollständig trocken sein
  • Filterplatine und Gummidichtung sauber halten und regelmäßig erneuern (als Zubehör im Fachhandel erhältlich)
  • bei Ablagerungen von Kaffeefett (erkennbar an einem braunen öligen Film) spezielle Kaffeefettlösern einsetzen

Espressokocher elektrisch für 2 Tassen oder auch 4 – 6 Tassen und mehr

Ob ein Espressokocher elektrisch oder traditionell ein Heißgetränk zubereitet, hat eigentlich keine Auswirkungen auf die Menge der Tassen. Denn es gibt bei beiden Gerätevariationen verschiedene Modelle. Die kleinsten schaffen meist nur 2 Tassen, was für den Hausgebrauch in der Regel reicht.

Selbst wenn Besuch kommt, ist die zweite Runde Espresso schnell gebrüht. Trotzdem bieten die Hersteller auch größere Modelle für 4 bis 6 Tassen an. Das ist aber noch nicht das Ende der Fahnenstange. Selbst 10 Tassen schafft manch ein elektrischer Espressokocher. Allerdings geht dann schon das Besondere dieses Genussmittels verloren, denn Espressi sind ja gerade wegen ihres konzentrierten Geschmacks in kleinster Menge so beliebt.

Wie erhalte ich den perfekten Milchschaum

So bekommt man den perfekten MilchschaumAuch der beste elektrische Kocher nützt nichts, wenn Sie einen klassischen Cappuccino mit perfektem Milchaum wünschen. Die Geister streiten sich seit langem, wie die Milch am besten in die Schaumform gebracht wird. Klar ist, dass die Eiweiße und Fette der Milch bei einer guten Durchmischung kleine Luftbläschen bilden und somit aufschäumen. Dafür genügen eigentlich schon Quirl oder Sieb, die bei starker Bewegung Fette und Eiweiße in der Milch durcheinander wirbeln.

Doch um den Milchschaum cremig, sahnig und fest zu bekommen, ist etwas mehr Equipment nötig. Dafür gibt es Aufschäumer. Professionelle Espressomaschinen oder Kaffeevollautomaten haben häufig eine Dampfdüse, mit der die Milch zu Schaum wird. Diese Lösung ist natürlich am besten, weil sie direkt am Gerät integriert ist und größere Mengen zu gleichbleibender Qualität schafft.

Weniger professionell ist der Stabaufschäumer mit Batteriebetrieb. Er funktioniert wie ein Quirl, nur dass weniger Muskelkraft nötig ist. Das Ergebnis ist eher durchwachsen.

Traditionalisten schwören daher auf manuelle Milchaufschäumer. Hier wird die Luft mit einem feinen Sieb durch schnelles Auf- und Abwärtsbewegen mit der Milch vermischt. In den Behältern kann die Milch auch auf einem Herd erwärmt werden.

Als bequemer erweisen sich die elektrischen Milchaufschäumer, bei denen sich die Milch per Knopfdruck in Schaum verwandelt. Noch neuer sind die Induktionsmodelle, bei denen der Quirl nicht direkt mit der Stromquelle verbunden und somit leichter zu reinigen ist.

Egal, für welche Variante Sie sich entscheiden, genauso wichtig ist die Auswahl der Milch. Für perfekten Milchschaum besonders geeignet ist ein hoher Fettgehalt, der den Milchschaum stabiler und cremiger macht. Auch homogenisierte Milch soll Vorteile bei der Schaumbildung haben. Laktosefreie sowie pflanzliche Milch haben beim Aufschäumen ähnliche Eigenschaften wie Kuhmilch. Wichtig ist außerdem der Eiweißgehalt. Je mehr Proteine, desto stabiler der Schaum.

Zum Aufschäumen sollte die Milch kalt sein. Danach kann der Schaum erwärmt werden. Als ideale Temperatur für einen guten Milchschaum gelten 60 Grad. Kakaopulver lieber vermeiden, da der Milchschaum so viel länger in Form bleibt. Zudem müssen der Milchaufschäumer und der Milchbehälter sauber und von allen Fettresten befreit sein. Spülmittel und Fett setzen nämlich auch dem perfektesten Schaum zu.

Weitere Informationen zum Thema gibt es hier: www.kaffeewiki.de

Fazit

Der Espresso ist das Königsgetränk der Kaffeegenießer. Er bringt Licht in trübe Tage und versorgt den Geist mit neuer Energie. Doch die Zubereitung ist eine Kunst für sich, und besonders wichtig ist dabei das richtige Gerät. Denn nur, wenn die Espressokanne ausreichend Druck erzeugt, entstehen das charakteristische Aroma und die so wichtige Crema. Die goldbraune Schaumkrone sorgt für den wahren Geschmack.

In jeder Bar zwischen Mailand und Palermo sorgen Hightechmaschinen für den vollendeten Kaffeegenuss. Wer zuhause das Nationalgetränk der Italiener kredenzen will, muss meist auf einfachere Technik zurückgreifen. Die Auswahl an Espressokannen ist inzwischen riesig. Von italienischen Luxusmodellen über deutsche Designwunder bis hin zu chinesischen Billigheimern ist alles im Angebot.

Der typische Achtecker aus Aluminium, der in fast jeder Studentenbude zu finden ist, gilt dabei längst als Auslaufmodell. Denn der auf dem Herd erzeugte Druck ist zu gering, um eine echte Crema zu kreieren. Außerdem oxidieren die Alubehälter nach einiger Zeit, was sich negativ auf den Geschmack auswirkt. Eine echte Alternative sind daher die seit einiger Zeit auf dem Markt erhältlichen elektrischen Modelle.

Bildquellenangabe: Fotolia.com – © Rangzen – © Trueffelpix – © fabiomax – © Ars Ulrikusch